Pause statt Kaffee!

An alle Hamsterradler!

Machst Du regelmäßig Pausen und achtest auf Dich? 


Nein?

Lass uns eine kleine Challenge machen und für 5 Minuten zu Faultieren werden!

Wir nehmen uns von heute an für eine Woche jeden Tag fünf Minuten für uns selbst - 5 Minuten Pause vom Hamsterrad!

 

Warum ist eine Pause eigentlich so wichtig?

Du kennst das sicher: Du hast unglaublich viel zu tun. Die Aufgaben stapeln sich förmlich. Du machst immer weniger bis keine Pause, weil Du denkst, dass Du so mehr schaffst. Du denkst, dass Du so effektiver arbeitest. Stimmt’s?

 

Was aber schon längst nachgewiesen ist: Deine Effektivität sinkt ebenso wie Deine Produktivität und Deine Kreativität. Die Fehlerquote steigt. Und damit die Frustration. Ein Teufelskreis.

 

Du gerätst in Stress und in eine Überforderung. Die Erholungsforschung betrachtet Erholung als „intentional gesteuerten Prozess, der die aktive Auseinandersetzung einer Person mit ihrer Umwelt ebenso umfasst, wie die grundsätzliche Kontrollierbarkeit des Erholungsprozesses“ (Almer, 1996). Es geht also um den Zusammenhang von Belastung und Erholung.

 

Je länger und stärker Deine Belastungsphase dauert, desto länger dauert es, bis Du Dich davon erholst und wieder fit in die nächste Belastungsphase gehen kannst.

 

Wenn ich viel Belastung habe und das auch zulasse, fange ich an, zu überdrehen. Ich fühle mich aufgedreht und angespannt und ein bisschen wie verrückt. Und andererseits aber auch völlig erschöpft, energie- und kraftlos. Das ging manchmal so weit, dass ich zu gar nichts mehr Lust hatte. Dann gehe ich nur noch auf mein Sofa und denke ich erhole mich.

 

Das Problem daran: Diese Aktivitäten, auf die wir dann zurückgreifen und die uns keine große Anstrengung mehr kosten, sind kaum erholsam. Die Belastung addiert sich auf. Morgens bist Du dann vielleicht noch locker und fühlst Dich erholt, aber ein paar Stunden danach kann es schon anders aussehen.

 

Das kann soweit gehen, dass es sogar Deinen Schlaf beeinträchtigt.

Da sind wir dann schon ziemlich weit im Teufelskreis.

 

Wie kommst Du da jetzt raus?

Mach Pausen, so wie in der Challenge.

Stell Dir zum Beispiel alle 30 – 60 Minuten einen Wecker, um auch wirklich Pause zu machen.
Mach in den 5 Minuten, was Dir guttut.
Du kannst auch Deine Atmung nutzen: Atme in den Bauch und entspanne so Deinen Körper.
 

Probiere es aus, Du wirst sehen, dass es funktioniert.


Nein sagen gehört auch dazu!

Wir helfen alle bereitwillig aus und sind oft bereit, unsere eigenen Bedürfnisse und Interessen zurückzustellen. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem Du auch mal etwas ablehnen darfst.


Nimm Dir eine Bedenkzeit, um Dich zu fragen, wieviel Kraft, Energie, Zeit und Lust Du dafür hast.


Schau mal genauer hin, weshalb Du Dich nicht traust, nein zu sagen. Vielleicht hast Du Angst, abgelehnt oder nicht mehr gemocht zu werden? Oder vielleicht hast Du Angst vor den Konsequenzen?
Wenn das so ist, frage ich Dich: Welche Konflikte in Deinem Leben hast Du schon bewältigt? Und wie hast Du sie bewältigt und was kannst Du daraus in die aktuelle Situation übertragen?


Vielleicht möchtest Du nicht herzlos oder egoistisch wirken? Oder Du möchtest gebraucht werden?
Wie viel Egoismus ist gut und richtig? Würdest Du die Maßstäbe an Dich auch bei anderen ansetzen?


Hast Du vielleicht auch Angst, etwas zu versäumen?
Dann finde heraus, was Dir wirklich Freunde macht und was auch mal verpassenswert ist.

 

Und noch ein letzter Tipp:

Achte auf Deine Bedürfnisse. Wenn zumindest die Grundbedürfnisse wie Schlaf, Nahrung und Wasser erfüllt sind, sollte es Dir so gut gehen, dass Du Dich zu allem in der Lage fühlst.

 

Dir helfen die Tipps nicht weiter?

Dann lass uns drüber reden und mal Deine Situation anschauen. Gemeinsam finden wir Deine Lösung. Ich bin überzeugt, dass Du alles, was Du brauchst, schon in Dir trägst. Schreib mir eine Email an info@guterzustand.de oder sicher Dir hier Deinen Talk-About-Call.

 

Lass mich gern wissen, wie es Dir gelungen ist, 5 Minuten Pause für Dich in den Alltag einzubauen.

 

Liebe Grüße

Anne