Heute schon einen Anker gesetzt?

Vielleicht hast Du schon mal von der Anker-Methode gehört?

Es geht darum, positive Gefühlszustände und Gedanken bewusst abzurufen. Das kann in schwierigen Situationen sehr hilfreich sein.

Es beruht auf der sogenannten Reizreaktionskupplung. Ein bestimmter Reiz - eine Farbe, ein Geruch, ein Lied oder ein Gegenstand - löst eine Reaktion aus.

Diese vier Schritte Dich zu Deinem Anker:

Entspannen - Such Dir einen Platz, an dem Du ungestört bist und entspann Dich ganz bewusst. Vielleicht magst Du hierzu eine Entspannungsübung machen.

Visualisieren - Ruf Dir eine Situation in Erinnerung, in der Du beispielsweise glücklich und zufrieden warst. Such eine Situation, die zu Deinem Thema passt und sich richtig gut anfühlt.

Je intensiver Du die Situation mit allen Sinnen erkundest, desto wirksamer wird der Anker werden.

Anker setzen - Den Anker setzt Du idealerweise dann, wenn Du die Erinnerung und die damit verbundenen Gefühle besonders intensiv empfindest.

Es geht darum, das positive Gefühl mit einer Handlung oder einem Gegenstand zu verknüpfen.

Eine Handlung kann zum Beispiel das Berühren von Daumen und Zeigefinger sein. Ich drehe für mehr Mut in einem schwierigen Gespräch meine Handfläche der rechten Hand nach oben. Oder Du hast einen Gegenstand, den mit der Erinnerung verbindest. Einer meiner Gegenstände ist ein Armband, das ich mit der Entdeckung meines Warum verbunden habe und mich nun immer daran erinnert.

Wichtig ist, dass Du immer den gleichen Anker für das gleiche Gefühl setzt.

Wiederholung - Dein Anker wird wirksam, wenn Du ihn über einen längeren Zeitraum regelmäßig wiederholst. Übung macht hier den Meister.

Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Ankern. Für mehr Informationen hierzu oder praktische Unterstützung zur Vorbereitung auf schwierige Situationen kontaktier mich gern.

Liebe Grüße

Anne